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Feierliches Jubiläum der Gerontopsychiatrischen Beratung der Alexianer Münster

  • Blicken gemeinsam zurück auf 25 Jahre Gerontopsychiatrische Beratung (v.l.n.r.): Oberärztin Stefanie Oberfeld, Regionalgeschäftsführer Stephan Dransfeld, Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson, Birigit Leonhard, Suzanne Reidick, Wilma Dirksen (Gerontopsychiatrische Beratung), Chefärztin Dr. Judith Alferink, Fotograf Michael Uhlmann, Cornelia Domdey (Gerontopsychiatrische Beratung) und Autorin Petra Uhlmann.
21.11.17, Münster
Alexianer Münster GmbH

25 Jahre auf einem gemeinsamen Weg

Zahlreiche Gäste waren der Einladung der Gerontopsychiatrischen Beratung zum Silber-Jubiläum ins Clemens-Wallrath-Haus gefolgt. Weggefährten aus Politik und Stadtverwaltung, aus Gesundheitswesen und Altenhilfe drängten sich am 16. November 2017 im Erdgeschoss der Josefstraße, um an dem Festakt mit Fotoausstellung zum Leben mit Demenz mit dem Titel „Was geht…“ teilzunehmen.

„Das ist eine besondere Veranstaltung zu einem besonderen Jubiläum.“ mit diesen Worten eröffnete Stephan Dransfeld, Regionalgeschäftsführer der Alexianer Münster GmbH, die Feierstunde der Gerontopsychiatrischen Beratung. „Noch vor 25 Jahren galten Demenz und psychische Erkrankungen als Tabuthemen, über die in der Öffentlichkeit nicht gesprochen wurde. Heute hat sich dieses Bild gewandelt und die Gerontopsychiatrische Beratung hat als professioneller Anbieter einen großen Beitrag dazu geleistet.“, erläuterte Dransfeld in seinen persönlichen Grußworten.

„Zum alten Eisen gehört die Gerontopsychiatrische Beratung mit diesem Jubiläum noch lange nicht.“ schloss sich Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin der Stadt Münster, den Ausführungen von Dransfeld an. „Seit der Gründung 1992 ist viel geschehen: Der demografische Wandel hat längst eingesetzt, die Gesellschaft verändert sich, Menschen werden älter und psychische Störungen und Demenz nehmen zu. Der Beratungsbedarf steigt kontinuierlich und die Bürger der Stadt Münster nehmen das Angebot der Gerontopsychiatrischen Beratung der Alexianer gerne an. Wir freuen uns über die gelungene Kooperation.“, führte Vilhjalmsson weiter aus.

"Sie haben damals eine Entscheidung mit enormen Weitblick getroffen.“, machte Privat-Dozentin und Chefärztin Dr. Judith Alferink in ihrer Ansprache deutlich. „Den Mut, eine Beratungsstelle zu gründen, zu einem Zeitpunkt, als psychische Erkrankungen im Alter und ihre Auswirkungen auf die Familie noch nicht öffentlich wahrgenommen wurden, das ist wahre Pionierarbeit, das ist eine Lebensleistung. Unser besonderer Dank gilt der Stadt Münster und unseren Kooperationspartnern.“, betonte Alferink, „Ohne sie wäre eine Arbeit wie diese nicht realisierbar.“

Im Mai 1992 startete die Gerontopsychiatrische Beratung mit Wilma Dirksen, Kirsten von Fürstenberg und Dr. Klaus Telger, dem damaligen Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses. Mit einer Fachberatung für alle psychischen Erkrankungen im Alter, die nicht nur Hilfe und Unterstützung für die Erkrankten, sondern auch für das gesamte familiäre System und das soziale Umfeld gibt, wurde ein Ansatz geschaffen, den es zuvor noch nicht gab.

Mit einer breitgefächerten Fachkompetenz in den Bereichen Gerontopsychiatrie, Erwachsenenbildung und psychosoziale Beratung gelingt es nun seit mehr als zwei Jahrzehnten, Betroffene und ihre Familien mit Rat und Tat zu unterstützen. Die trägerübergreifende Beratungsstelle ist zudem verlässlicher Kooperationspartner für Mitarbeiter und Einrichtungen der Altenhilfe sowie des Gesundheitswesens in Münster. Die verantwortungsvolle Arbeit wird von vier Mitarbeiterinnen geleistet, die sich auch in Zukunft mit Engagement und Herzblut den Herausforderungen im Bereich der Gerontopsychiatrie stellen werden: der wachsenden Zahl psychisch erkrankter älterer Menschen, den Veränderungen in den Familien- und Lebensstrukturen sowie im Gesundheitswesen.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gerontopsychiatrischen Beratung der Alexianer Münster GmbH ist im Clemens-Wallrath-Haus in der Josefstraße 4 in Münster die ganz besondere Fotoausstellung „Was geht…“ zu sehen. Die Bilder des Fotografen Michael Uhlmann erzählen Geschichten von Menschen, die sich trotz Demenz gemeinsam mit anderen kreativ und aktiv betätigen. Dabei stehen nicht die Defizite der Betroffenen im Mittelpunkt, sondern vielmehr ihre verbliebenen Potenziale und Fähigkeiten. Einzigartige Augenblicke voller Freude an der gemeinsamen Bewegung, am Musizieren oder anderen Tätigkeiten sind in den Aufnahmen festgehalten. Die Ausstellung ist bis zum 12. Dezember werktags von 10-16 Uhr im Clemens-Wallrath-Haus zu sehen, der Eintritt ist frei.

 

 

Pressekontakt:

Alexianer Münster GmbH
Petra Oelck
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Telefon: (02501) 966 20262
E-Mail: p.oelck@alexianer.de

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