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Infoveranstaltung:
AlexTalk: „Hochsensibilität – ein Temperament zwischen Wahrnehmungsbegabung und Reizüberflutung“

  • Hochsensible Menschen haben feine Antennen und vielfältige Potenziale. Beim Alex Talk am 25.September geht es den beiden Experten darum, diese Wesensmerkmale zu verstehen und zu fördern. Illustration: Doris Reich
25.09.18
Veranstaltungsort: Alexianer Waschküche

"Mit feinen Fühlern immer auf Empfang..."

Ein Handyklingeln von links, ein Straßenakrobat auf der rechten Seite, Musik, blinkende Leuchtreklame aus dem Shop gegenüber und um uns herum viele hektische Menschen:
Die bunte und trubelige Atmosphäre bei einem Stadtbummel, die den meisten Menschen gut gefällt,  bedeutet für hochsensible Menschen nicht selten Stress pur.
Aber auch der Lärmpegel und das lebendige Treiben in einer Schulklasse können für hochsensible Kinder und Jugendliche schnell zu einer echten Herausforderung werden.  
Beim nächsten Alex Talk am 25.September möchten die Alexianer in Kooperation mit den Westfälischen Nachrichten mit dem Thema „Hochsensibilität – ein Temperament zwischen Wahrnehmungsbegabung und Reizüberflutung“ Einblicke in das Erleben und die Stärken hochsensibler Kinder und Jugendlicher geben. 

„Hochsensible Menschen nehmen Reize viel direkter wahr als andere Menschen. Sie verfügen über weniger ausgeprägte Filter des Nervensystems, was zu intensiverem, oft auch differenzierterem Erleben führt“, erläutert Tanja Gellermann ein wesentliches Merkmal dieser Temperamentsausprägung. Schon seit vielen Jahren leitet die Heilprakti¬kerin für Psychotherapie, zugleich auch Sensitiv Coach und körperorientierte Traumatherapeutin, Fortbildungen zur  Hochsensibilität für Pädagogen, Lehrer, Therapeuten und auch Eltern. Im Frühjahr 2019 wird sie zu  diesem Thema auch beim deutschen Schulleiterkongress referieren.

„Ein hochsensibles Kind muss eine enorme Anpassungs- und Denkleistung vollbrin¬gen, um seine vielschichtigen Wahrnehmungen und Gefühle einordnen und zwi¬schen wichtiger und unwichtiger Information unterscheiden zu können. Es erlebt Gefühle sehr intensiv und ist daher auf emotio-naler Ebene oft maximal beansprucht“, erklärt die Expertin. 
Darum berge das ständige „auf Draht Sein“ des hochsensiblen Wahrnehmungssystems auch die Gefahr einer Überreizung. Das Kind werde dann oft als unkonzentriert, wehleidig, aufbrausend oder auch unsozial erlebt, in anderen Fällen aber auch als schüchtern oder langsam.

Welchen psychischen Belastungen hochsensible Kinder und Jugendliche verstärkt ausgesetzt sein können wird Dr. Christopher Kirchhoff, Chefarzt der Alexianer Don Bosco Klinik und Tagesklinik für Kinder-, Jugend- und Adoleszenzpsychiatrie, ergänzend skizzieren, aber ebenso auf deren inneres Erleben und ihre Stärken eingehen:

„Hochsensible Kinder achten auf unzählige Dinge, bedenken winzige Details und stellen oft außergewöhnlich kluge Fragen. Große Kreativität, unerschöpflicher Wissensdurst und eine ausgeprägte Vorstellungskraft zeichnen sie aus. Auch interessieren sie sich schon früh für tiefgründige Themen und werden von einem großen Gerechtigkeitssinn geleitet“, skizziert Kirchhoff einige Merkmale dieses Temperaments.

Beiden Experten geht es damit nicht nur um das Verstehen von hochsensiblen jungen Menschen, sondern vor allem auch darum, ihre vielfältigen Potenziale zu erkennen und als besondere Begabung zu nutzen. 
Wer mehr  über das Thema  erfahren möchte, ist zum Alex Talk am kommenden Dienstag, 25.September,  um 18.00 Uhr in der Alexianer-Waschküche eingeladen. Eintrittskarten sind ab sofort in der Waschküche (Bahnhofstraße 6) und im WN-Ticket-Shop (Prinzipalmarkt 13-14) erhältlich oder auch online unter alextalk-muenster@alexianer.de reservierbar.

 

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Kontakt:

Alexianer Münster GmbH
Anja Große Wöstmann
Unternehmenkommunikation
Telefon: 02501 - 966 20260
E-Mail: agw@alexianer.de

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