Projekt: Garten der Stille

 

Achte auf das feine unaufhörliche Geräusch, es ist die Stille.

Horche auf das, was man hört, wenn man nichts mehr vernimmt.

Paul Valery (1871 – 1945)

 

Die Alexianer Gärten

Auf dem Gelände der Alexianer in Münster nimmt das Thema Garten unter gestalterischen und therapeutischen Aspekten längst eine bedeutende Rolle ein. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse und therapeutischen Ziele entstanden dort in den letzten Jahren ganz unterschiedliche Gartenräume: Nutz- und Erholungsgärten für Patienten und Bewohner, geschützte Gärten für demenziell erkrankte und schwerstbehinderte Menschen und Gartenanlagen, die ganz bewusst allen Menschen offen stehen, wie der Sinnespark oder die Schaugärten der Klostergärtnerei.

Längst steht außer Frage, dass diese besonderen Angebote deutlich zur Verbesserung der Lebensqualität für die Bewohner und Patienten beitragen und natürlich auch attraktive Anziehungspunkte für viele externe Besucher sind. Der Garten der Stille ist nicht nur als eine sinnvolle Erweiterung der unterschiedlichen Gartenangebote der Alexianer zu betrachten;  er wird durch seine besondere Gestaltung und Lage auch ein einzigartiger Ort sein.

 

 

Die Idee

Einkehr, Rückzug, Natur erfahren oder einfach nur von Kopf bis Seele ganz still werden: So alt wie der Wunsch nach Kommunikation und menschlichem Miteinander ist auch der Wunsch nach Ruhe und Stille – heute noch viel stärker denn je. Diesem menschlichen Grundbedürfnis möchten die Alexianer mit der Schaffung eines besonderen Ortes Rechnung tragen. Auf dem grünen Alexianer-Gelände in Münsters Süden nimmt das Thema Garten längst eine bedeutende Rolle ein. Der Sinnespark ist vorrangig ein Ort der Begegnung, der Kommunikation und der Sinneserfahrung.

Andere Gärten sind speziellen Bedürfnissen und therapeutischen Anforderungen der jeweiligen Nutzer angepasst. Die Sehnsucht nach einem stillen Rückzugsort auf dem Gelände wurde in den vergangenen Jahren immer größer. Schließlich wuchs im Rahmen des betrieblichen Ideenmanagements der Gedanke zu einem „Garten der Stille“.

Der etwa 5000 m² große Garten der Stille soll ein Ort sein für:

///// Natur- und Selbstwahrnehmung

///// Einkehr und Rückzug

///// Meditation und Spiritualität

///// Natur- und Selbsterfahrung

///// Therapie (Physiotherapie, Körperwahrnehmung)

Neben Patienten, Bewohnern und Mitarbeitern wird der Garten auch externen Besuchern, Gruppen und Einzelpersonen zur Verfügung stehen. Allerdings ist der Garten der Stille seinem Ziel und Zweck entsprechend zeitweise auch ein „Hortus conclusus“, also ein geschlossener Ort.

 

 

 

Größe und Lage

Die äußere Form des Gartens ist ein Quadrat von 70 x 70 m. An der Nord-, Süd- und Ostseite  schirmen dichte Hecken den Garten von der Umgebung ab. Die Grundfläche ist weiter in 3 x 3 und damit in 9 Themengärten unterteilt. Die einzelnen Themen werden dabei durch ihre Topographie und naturnahe Ausgestaltung bestimmt wie Hügel, Mulde, Wasser, Schilf, Gräser, Hain, Bäume, Hecken.

 

Ideengeberin

Die Idee zu diesem neuen Projekt „Garten der Stille“ stammt von Elli Fieker, die dieses neue Angebot im Rahmen des betrieblichen Ideenmanagements initiierte. Durch ihre langjährigen Erfahrungen als Heilpraktikerin und Taiji-Lehrerin erkannte sie das gesundheitsfördernde Potenzial eines neuen Gartenprojekts, das das vorhandene Spektrum in optimaler Weise ergänzen kann. Zusammen mit einem engagierten Planungsteam aus Kolleginnen, ihrem Ausbilder und ebenso begeisterten Freunden des Projektes wurde das Konzept des Gartens der Stille erarbeitet.

 

Ansprechpartner Projekt „Garten der Stille“

Ilse Copak

Tel.: (02501) 966 25 223

E-Mail: i.copak@alexianer.de

 

Elli Fieker

Tel.: (02501) 966 20 111

E-Mail: e.fieker@alexianer.de

 

Manfred Hiller (Projektfinanzierung)

Tel.: 02501 - 966 20729

Email: m.hiller@alexianer.de

 

Konzeption und Planung

Dipl.-Ing. Gabriele Andreae (Architektin), Dipl. Ing. Ilse Copak (Landschaftsplanung), Elli Fieker (Heilpraktikerin für Trad. Chin. Medizin und Heilhypnose, Taiji-Lehrerin), Tobias Puntke (Sport- u. Bewegungswissenschaftler, Taiji- und Qi Gong-Ausbilder, Direktor der Europäischen TaijiDao-Akademie), Gisela Stepniak (Physio- und Körpertherapeutin)