Willkommen im Grünen!

Natur pur, Altenpflege in modernem Ambiente und ein lebendiges Miteinander von Generationen - das Seniorenpflegeheim Haus Heidhorn verbindet viele Facetten. Pflege vom Fach und von Herzen, eine reizvolle Umgebung mitten im Grünen und Begegnungen von Jung und Alt in und mit der Natur zeichnen uns aus.

Und noch mehr: Das ehemalige Gut und Schwesternhaus mit seinen vielen denkmalgeschützten Nischen und Schätzen ist auch ein kreativer Ort für Kunst und Kultur. Dank seiner besonderen Architektur verbindet sich das Haus wunderschön mit der grünen Umgebung.

Offen und transparent, mit vielen Fenstern und einem lichtdurchfluteten Atrium bietet es viele Treffpunkte für Begegnung und Kommunikation. Gerade für demenzerkrankte Bewohner bedeuten die Rundgänge und der Innenhof Bewegungsfreiheit und Schutz zugleich.

Insgesamt eröffnet das moderne Pflegeheim auf einer Gesamtfläche von 3.300 Quadratmetern über zwei Etagen einen modernen Wohn- und Lebensraum für 52 Senioren. Seit 2018 bieten wir zudem im Haus Heidhorn einen Wohnbereich ausschließlich für Menschen mit Demenz an, der ihren besonderen Bedürfnissen gerecht wird.

Unsere Bewohner, wie auch wir als Mitarbeiter, genießen die vielfältigen Vorzüge und Möglichkeiten, die uns unsere grüne Umgebung bietet.

Melanie Musik, Pflegedienstleiterin Haus Heidhorn

Kurz vorgestellt:

PFLEGE VOM FACH UND VOM HERZEN
Unser Haus ist familiär und bietet einen angenehmen Wohn- und Lebensraum für 52 Senioren mit unterschiedlicher Pflegebedürftigkeit.
Unsere beiden Schutzheiligen Ludgerus und Florian sind auf dem Gelände des Hauses Heidhorn nicht nur als Statuen oder Reliefs verewigt, sondern auch unsere Wohnbereiche tragen ihre Namen. Sie bieten unseren Bewohnern die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben zu führen, das wir durch aktivierende Pflege unterstützen. Unser Ziel ist es, ihre umfassenden körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte zu erhalten oder wiederzugewinnen.

Unser Mitarbeiter-Team besteht aus fachlich versierten Kräften, die ihren Beruf oft schon lange und vor allem gerne ausüben. Fort- und Weiterbildung, wie zum Beispiel im Umgang mit demenzerkrankten Menschen, stehen regelmäßig auf dem Programm. Zudem steht ein breites Netzwerk von Ärzten und Therapeuten aus dem Alexianer-Verbund hinter uns.

Zimmer mit direktem Blick ins Grüne

Alles in allem können 52 Menschen ihren Platz bei uns finden, vier Apartments können als Ehepaarzimmer genutzt werden. Optional bieten wir auch die Möglichkeit der Kurzzeitpflege. Geräumige Gemeinschaftsräume befinden sich in beiden Etagen des Hauses Heidhorn.

Alle Zimmer besitzen ein eigenes Bad mit Dusche und WC, sind teilmöbliert, mit einem Notruf ausgestattet und verfügen über einen Telefon-, Fernseh- und Radioanschluss. Die Bewohner im Erdgeschoss können die Terrasse nutzen, während den Bewohnern in der ersten Etage ein großer Gemeinschaftsbalkon zur Verfügung steht. Für besinnliche Momente und unsere Gottesdienste steht uns eine eigene Kapelle auf dem Gelände zur Verfügung.

Regelmäßiges und Besonderes – unsere Angebote bieten Beides
Angefangen vom Kraft- und Gymnastiktraining, über Kreativangebote bis hin zur Garten-AG: Bei uns können Sie auf vielfältige Weise aktiv sein.

Die Wünsche unserer Bewohner, wie etwa die Aufsteh- oder Zubettgehzeiten finden dabei in unserem Tagesablauf ebenso Berücksichtigung wie Wünsche rund um das Essen. Besucher sind uns jederzeit willkommen. Besonders stolz sind wir auf unser Programm „Fit für 100“, einem Kraft- und Gymnastiktraining für Hochbetagte, das speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anleiten.

Unsere Angebote:

  • Sonntäglicher Gottesdienst in der hauseigenen Kapelle
  • Evangelischer Gottesdienst auf Anfrage
  • Spiel- und Singrunden
  • Besuchsdienst von Ehrenamtlichen
  • Diavorträge
  • Garten-AG
  • Einsatz eines Therapiebegleithundes
  • Kreativangebote
  • Feste und Ausflüge
  • Gedächtnistraining
  • Einzelangebote

NATUR TUT GUT!

Eine frische Brise, der Duft von Kräutern, das Singen der Vögel, der Geschmack frischer Erdbeeren: Draußen in unserem geschützten Innenhof und im Bauerngarten nebenan erleben unsere Bewohner Natur mit allen Sinnen.

Denn: Natur hat für Menschen jeden Alters etwas Heilendes, Belebendes und auch Beruhigendes. Für ältere und vor allem von Demenz betroffene Menschen gilt das umso mehr. Sie kann als Therapie und zur Verbesserung des Lebensumfeldes nutzbar gemacht werden. Erfahrungen belegen, dass lebenslange und insbesondere frühkindliche Naturerfahrungen einen Teil unserer Persönlichkeit ausmachen. Hierzu gehören neben der bewussten Wahrnehmung auch der Umgang mit der Natur und den damit verbundenen Kompetenzen wie Bewirtschaften, Gärtnern, Bevorratung und Kochen. Ältere Menschen erinnern sich dabei an früher und knüpfen an Lebensgeschichten und Gefühle an – gerade demenzerkrankte Menschen können sich hier leichter öffnen.

Natur als Schnittstelle der Generationen

Diesem Grundgedanken folgend sind die Alexianer eine Kooperation mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. eingegangen, die ihren Stammsitz direkt nebenan vom Seniorenheim auf dem Heidhorn-Gelände hat. So verfolgen wir als Alexianer wie auch unser Nachbar NABU ein gemeinsames Ziel: Natur für junge und alten Menschen gemeinsam erfahrbar machen.

Mit unserem Konzept „Lebensraum Natur“ und unserer besonderen Lage zwischen den Naturschutzgebieten Hohe Ward und Davert widmen wir uns Naturthemen besonders intensiv und bringen unseren Bewohnern Natur auf besondere Weise nahe: Eine Schafsweide, ein Entenhof, ein großer Teich und die Lage mitten im Grünen laden zu vielfältigen Naturerlebnissen ein.

EIN TRADITIONSREICHER ort MIT DENKMALGESCHÜTZER KAPELLE

Vermutlich war Gut Heidhorn schon weit länger bewohnt als es die erste existente Urkunde von 1235 bezeugt. Zahlreiche Generationen von Menschen haben hier gelebt, das Gut hat Plünderungen und Brände überstanden sowie den nachfolgenden Wiederaufbau.

Das älteste heute noch stehende Gebäude ist der alte Fachwerk-Spieker aus dem Jahr 1667, in dem heute ein Museum an den Gründer Josef Hötte erinnert. Der alte Speicher ruht im Schatten alter Bäume, von denen zwei mittlerweile Naturdenkmäler sind. Ein weiteres Denkmal für die Geschichte des Geländes ist die 1964 geweihte steinerne Kapelle, die an die Schwestern der Göttlichen Vorsehung erinnern soll. Der wohlhabende Kaufmann Josef Hötte ließ 1860 ein herrschaftliches Haus auf dem Gutsgelände errichten und stiftete damit den Schwestern 1905 auf dem Gut insgesamt 30 Plätze für ihre Erholung.

Vom Damenstift zum Seniorenpflegeheim

Ihre Aufgabe sollte es sein, den Besitz zu bewirtschaften und für die Betreuung von Schwestern ihrer Gemeinschaft zu nutzen. Ihre Zeit und Fürsorge widmeten sie letztlich vor allem den Kindern armer Familien aus Waisenhäusern, Kinderbewahranstalten und Schulen. Die Stiftung Heidhorn geht auf eine testamentarische Verfügung Joseph Höttes zurück, der ihre Gründung zugunsten der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung verfügt hatte. Das erste Damenstift, in dem seinerzeit überwiegend pensionierte Lehrerinnen ihren Lebensabend genießen konnten, wurde 1968 angebaut. Mit der Zeit wuchs es zu einem Altenheim mit Pflegestation, Jahre später entstand das Seniorenpflegeheim, das im August 2010 in den heutigen Neubau umgezogen ist.

Kapelle mit besonderer Architektur

Wer auf das Gelände kommt, entdeckt schnell die außergewöhnliche und längst denkmalgeschützte Architektur der Kapelle, mit welcher der Kevelaerer Künstlers H. Horsten ein „Haus  Gottes“ geschaffen hat. Der liturgische Raum ist ein Ort der Ruhe und Stille, umgeben von einem ringförmigen Gebetsgang, der das Zentrum von der Außenwelt abschließt und dadurch Abkehr und Einkehr gewährleistet. Rundfließende Glaswände im Obergeschoss in den harmonischen Farben gelb, gold und blau lassen das Sonnenlicht in großer Fülle den Innenraum fluten und unterstreichen so die feierliche einzigartige Atmosphäre des Kirchenraums.

Regelmäßig werden hier seit der feierlichen Einweihung im Jahre 1964 Gottesdienste gefeiert. Die Kapelle steht unseren Bewohnern, Gästen des Hauses und den umliegenden Anwohnern zur Verfügung.


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