Die jungen Ärzte und Co.: Famulatur, PJ und PIA

So wild wie bei Grey's Anatomy geht es in der medizinischen und psychotherapeutischen Ausbildung bei den Alexianern in Münster nicht zu. Aber auch wir haben unseren jungen Medizinern und Therapeuten umfassendes fachliches Wissen weiterzugeben.

Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensik, klassische Psychotherapie, Suchthilfe oder auch Arbeit mit Menschen in der zweiten Lebenshälfte – unsere Angebote für unseren jungen Kräfte sind umfassend und vielseitig durch unser starkes Alexianer-Netzwerk. Durch unsere fünf Fachkliniken können wir viele Interessen bedienen.

Wenden Sie sich bei Interesse gerne direkt an unseren Nachwuchskoordinator Jan-Bernd Veldscholten (siehe Kontakt rechts) und schreiben Sie uns eine E-Mail, idealerweise bereits mit dem genauen Zeitraum und dem Fachbereich versehen.

Die Ausbildung junger Kollegen ist eine wichtige Säule, um langfristig Qualität und Wissenstransfer in einem Krankenhaus zu sichern. Aber auch der menschliche Aspekt darf bei der Förderung der Nachwuchskräfte nicht zu kurz kommen. Andreas Puschmann, Oberarzt in der Damian Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie und dort auch zuständig für Famulanten, PiAs und Studenten im Praktischen Jahr, erzählt aus seinem Alltag:

„Hier im Haus kann man viele Bereiche kennenlernen, die übergreifende Fachgebiete betreffen. Viele unserer Patienten haben sowohl neurologische, als auch internistische Erkrankungen, die wir behandeln müssen. Für junge Kollegen bietet das die Möglichkeit, verschiedene Krankheitsbilder kennenzulernen. Mir ist zudem wichtig, dass wir einen guten Umgangston miteinander pflegen. Das spiegelt sich auch in den Gesprächen mit Patienten und Angehörigen wider. Sie merken, dass wir uns Zeit nehmen, um Diagnosen, Therapien und auch weitere Maßnahmen ausführlich zu besprechen. Unser Anspruch ist es, für und mit dem Patienten und seinen Angehörigen zu arbeiten. In der Gerontopsychiatrie, in der wir uns auch schwerpunktmäßig um demenziell Erkrankte kümmern, suchen wir nicht nur nach Defiziten, sondern schauen insbesondere, was möglich ist, was der Patient noch kann und was seine Stärken sind.

Eine toller Start in das Arbeitsleben hier sind die Einführungstage für neue Mitarbeiter – die habe ich damals auch selber mitgemacht, als ich bei den Alexianern angefangen habe. Sich mit anderen Kollegen austauschen, fremde Bereiche kennenlernen, mit denen es nicht so viele Berührungspunkte gibt, dafür ist im beruflichen Alltag nicht immer so viel Zeit. Diese Möglichkeit, das Haus und die Menschen, die hier arbeiten, intensiv kennenzulernen, sollte jeder nutzen!

Mit persönlich gefällt ganz besonders das grüne Umfeld auf dem Campus. Die ruhige Umgebung gibt Raum für Erholung und ein gutes therapeutisches Setting. Nicht nur für die Patienten, sondern auch ich als Mitarbeiter schätze das sehr.“

Jungen Kollegen einen Eindruck der Praxis zu geben, ist Gelegenheit, auch die durchaus vorkommenden Unterschiede zur Theorie zu erleben.

Dr. Jan Hellendoorn, Oberarzt in der Klinik Maria Brunn


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