Da sein für andere: Gesundheits- und Krankenpflege

Arbeiten in der Gesundheits- und Krankenpflege ist vielseitig, erfüllend und ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft. Dennoch hat der Arbeitsbereich mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Jutta Gerdemann, Abteilungsleiterin in der Klinik Maria Brunn, erzählt aus ihrem Alltag:

„Wir im Pflegeteam haben ein Selbstbewusstsein und Selbstverständnis. Das gebe ich auch unseren Auszubildenden mit auf den Weg. Wir kennen unsere Grenzen zum einen und zum anderen haben wir sehr viele Möglichkeiten im Alltag.

Wir sind verantwortlich für die Atmosphäre auf der Station und innerhalb der Beziehung zum Patienten.

Manchmal sieht man die gestalterischen Möglichkeiten erst auf den zweiten Blick, aber das macht die Arbeit in der Pflege aus.

Jutta Gerdemann, Abteilungsleiterin Klinik Maria Brunn

Mit meinen Mitarbeitern ist gute Kommunikation wichtig, dazu gehört auch gute Reflektion und auch Supervision durch Externe.

Was mich an der Arbeit im „Alex“ reizt, ist die schnelle Lösungsfindung im Sinne des Patienten. Wir müssen nicht lange um etwas bitten, sondern kennen das bestehende Angebot, etwa, wenn eine schnelle ethische Fallbesprechung erforderlich ist. Die Dienstwege sind dann kurz und unkompliziert. Das hat mich auch schon für über 25 Jahren angesprochen, als ich ein erstes Praktikum hier gemacht habe. Mir war klar: Hier bleibe ich! Eigentlich bin ich gelernte Altenpflegerin, erkannte dann aber mein Interesse an der Psychiatrie, machte eine Fachweiterbildung und bin heute Abteilungsleiterin in der Klinik Maria Brunn.

Meine Vorgesetzten haben mich damals ermutigt, diesen Querschritt zu gehen, das mache ich heute mit Nachwuchskräften genauso. Fordern und fördern ist damals wie heute eine Besonderheit im „Alex“. Viele Angebote können wir durch unsere eigenen Einrichtungen ermöglichen: Hospitationen, Praktika, Weiterbildungen."


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