Vor großen Aufgaben: Frank Kättker ist neuer und erster Pflegedirektor in Hörstel

Pflegedirektor Hörstel St. Antonius
St. Antonius-Geschäftsführer Günter Engels (rechts) begrüßt den neuen Pflegedirektor Frank Kättker. Mit dem Spatenstich im Frühjahr wird die Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie deutlich wachsen.

, St. Antonius Krankenhaus

Noch ist es recht ruhig in seinem Büro im zweiten Stock der Fachklinik für Suchtmedizin, aber schon bald werden sich die Räume rechts und links daneben mit weiteren Kollegen füllen: Frank Kättker ist seit dem 1. Oktober neuer und erster Pflegedirektor im St. Antonius Krankenhaus der Alexianer. Vor dem 51-Jährigen liegen große Aufgaben: Ein sich vergrößernder Krankenhausbetrieb will mit Leben – und damit Personal – gefüllt werden.

Im Frühjahr 2022 soll Spatenstich sein, dann soll der Neubau der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie deutlich erweitert werden. Aus dem charmanten Sandstein-Altbau mit seinen etwas rustikalen Patientenzimmern werden Verwaltungs- und Funktionsräume, die Patienten werden künftig allesamt im Neubau in moderne Zimmer einziehen. Zudem übernimmt das St. Antonius Krankenhaus die psychiatrische Pflichtversorgung für umliegende Orte. Rund 70 Betten beherbergt der Neubau künftig, die Stationen werden nach Diagnosen eingeteilt. Zusätzlich werden eine Tagesklinik und eine Institutsambulanz Platz haben, so dass Betroffene zwar die klinische Betreuung erfahren können, dennoch am Abend wieder in den eigenen vier Wänden sind. Die Ambulanz unterstützt dabei, den Alltag zu meistern.

Vorteile in Hörstel

Für Frank Kättker, der zuvor beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) beschäftigt war, bedeutet das, dass er sowohl zunächst aus Bestands- und neuen Mitarbeitern neue Teams zusammenstellen muss, und dass auch noch weitere Mitarbeiter für die Pflege gefunden werden müssen. Kein ganz leichtes Unterfangen, aber „unser Haus überzeugt durch seine Größe, die kurzen Wege, den Netzwerkgedanken und die Einbettung in das grüne Umfeld“, so Kättker, der selbst aus der Region stammt.

Bevor es so richtig losgeht, arbeitet sich Frank Kättker zunächst bei den Kollegen in Münster, im Haupthaus der Alexianer, ein. Dorthin hat der Pflegedirektor, der den Beruf selbst von der Pike auf gelernt und später im Studium vertieft hat, bereits erste Kontakte geknüpft.